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10.07.2009, 08.53 Uhr |
| Freiheitsstrafe auf Bewährung:: Baby erstickte |
Würzburg (dpa/lby) - Weil ihr neugeborenes Baby eingewickelt in einem Handtuch erstickte, ist eine junge Mutter aus dem Spessart am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Würzburg sprach die 22-Jährige der fahrlässigen Tötung schuldig. Der Junge erstickte im vorigen August. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Totschlags eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, im Falle einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung eine Freiheitsstrafe auf Bewährung gefordert.
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09.07.2009, 16.34 Uhr |
| Tatverdächtige nach Überfall in Haft |
Würzburg (dpa/lby) - Ein nach einem Überfall auf eine Würzburger Goldschmiede festgenommener Mann hat die Tat gestanden. Seine beiden Komplizen bestreiten jedoch, aus dem Geschäft Schmuck im Wert von etlichen 10 000 Euro geraubt zu haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die 33 bis 59 Jahre alten Männer sitzen in U-Haft. Eine bei dem Überfall durch Schläge der Täter und einen Elektroschocker verletzte Frau konnte unterdessen das Krankenhaus verlassen. Der Laden war am Mittwoch überfallen worden. Gut eine Stunde später hatte die Polizei die drei Tatverdächtigen auf der Autobahn 3 festgenommen. Den Schmuck hatten sie in ihrem Auto.
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09.07.2009, 16.21 Uhr |
| Acht Jahre Haft für Dealer |
Nürnberg (dpa/lby) - Mehr als 450 000 Euro hat ein 24 Jahre alter Rauschgifthändler mit dem Verkauf von Cannabis-Produkten kassiert. Am Donnerstag wurde der Angeklagte vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt, wie ein Justizsprecher mitteilte. Der Mann wurde wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in 36 Fällen schuldig gesprochen. Der Drogendealer, der seinen Hauptwohnsitz in Dortmund hatte, nutzte laut Anklageschrift eine Wohnung in Nürnberg als Rauschgiftbunker. Dort lagerte er Cannabis-Produkte.
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09.07.2009, 14.51 Uhr |
| Vorwürfe gegen Pflegeheim entkräftet |
Dinkelsbühl/Ansbach (dpa/lby) - Die Vorwürfe gegen das Dinkelsbühler Stephanus-Altenheim wegen angeblicher Pflege-Missstände sind nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft nicht gerechtfertigt. «In Dinkelsbühl gibt es keinen Pflegeskandal», sagte der Ansbacher Leitende Oberstaatsanwalt Ernst Metzger am Donnerstag. Die Ermittlungen seien zwar noch nicht abgeschlossen, aber nach den bisherigen Ergebnissen sei das Heim eindeutig entlastet. Ehemalige Mitarbeiterinnen hatten Mitte Mai angebliche schwere Missstände in dem Altenheim angeprangert. Metzger sagte: «Die Vorwürfe haben sich nicht verdichtet.» Die Diakonie reagierte erleichtert.
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09.07.2009, 13.21 Uhr |
| Stellenstreichung bei Koenig & Bauer: Anzahl unklar |
Würzburg (dpa/lby) - Wie viele Arbeitsplätze der angeschlagene Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer (KBA) streichen wird, steht nach wie vor noch nicht fest. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Würzburg. Medien hatte zuvor berichtet, bis zu 500 Stellen der Kernbelegschaft könnten wegfallen. Ende Mai arbeiteten bei dem fränkischen Konzern etwa 7480 Menschen. Bis Jahresende könnte die Zahl unter 7000 sinken. Details will KBA erst nach den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern bekanntgeben, die sich wohl hinziehen werden. Das weltweit drittgrößte Unternehmen der Druckbranche leidet seit Monaten unter einer Auftragsflaute.
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09.07.2009, 13.02 Uhr |
| Dritter Fall von Schweinegrippe in Bayreuth |
Bayreuth (dpa/lby) - Am Richard-Wagner-Gymnasium in Bayreuth ist bei einer dritten Schülerin das Schweinegrippe-Virus nachgewiesen worden. Die Zwölfjährige sei aber seit zwei Tagen wieder beschwerdefrei ist, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Klaus von Stetten, am Donnerstag. Im Nachhinein habe sich die Entscheidung, die Schule eine Woche lang zu schließen, als richtig erwiesen, da neben den beiden Elftklässlern jetzt auch eine Siebtklässlerin infiziert wurde, die normalerweise keinen Kontakt miteinander hatten. Unabhängig von dem neuen Fall soll der Unterricht am Richard-Wagner-Gymnasium am Montag wie geplant wieder aufgenommen werden.
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09.07.2009, 12.41 Uhr |
| 100 000 Besucher zum Klassik Open Air erwartet |
Nürnberg (dpa/lby) - Park, Picknick und Musik - insgesamt rund 100 000 Besucher werden in diesem Jahr wieder zum Klassik Open Air in Nürnberg erwartet. Die beiden Konzerte im Luitpoldhain finden am 26. Juli und am 8. August statt. Nach städtischen Angaben vom Donnerstag gestalten zunächst die Nürnberger Philharmoniker am 26. Juli unter dem Motto «Summertime - Swing und Sinfonie» ein Programm mit Stücken unter anderem von Peter Tschaikowski, Kurt Weill und Maurice Ravel. Die Nürnberger Symphoniker stellen ihren Auftritt am 8. August unter das Motto «Paris - New York: Liebe verbindet!». Zu hören sind Werke von Hector Berlioz, Charles Gounod und Leonard Bernstein.
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09.07.2009, 11.22 Uhr |
| Angeklagter gesteht sexuellen Missbrauch |
Nürnberg (dpa/lby) - Mit einem Teilgeständnis des Angeklagten hat am Donnerstag in Nürnberg ein Prozess um den sexuellen Missbrauch von mehr als 50 Kindern begonnen. Der 41-jährige Mann aus Ingolstadt räumte ein, Kinder, die überwiegend zwischen drei und zwölf Jahren alt waren, in mehreren Fällen sexuell belästigt, missbraucht oder vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, seine Opfer an abgelegene Orte gelockt zu haben, um ihnen pornografische Bilder zu zeigen. Anschließend habe er sie gezwungen, sich auszuziehen und ihn anzufassen, schilderte der Staatsanwalt.
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09.07.2009, 10.26 Uhr |
| Bub erstickt - Anklage fordert Haft für Mutter |
Würzburg (dpa/lby) - Für eine wegen der Tötung ihres Babys angeklagte Abiturientin hat die Staatsanwaltschaft Würzburg am Donnerstag dreieinhalb Jahre Haft gefordert. Die 22-Jährige hat nach Worten des Anklagevertreters bewusst ein Handtuch über ihren neugeborenen Buben gelegt, der Junge erstickte. Die Angeklagte aus einer kleinen Spessartgemeinde habe mit dem Tod des Kindes gerechnet, ihn mindestens billigend in Kauf genommen. Die junge Frau hatte zu Prozessauftakt gestanden, den Säugling kurz nach der Geburt im August vorigen Jahres mit dem Handtuch zugedeckt zu haben, auch das Gesicht. Sie habe den Buben wärmen, nicht töten wollen, sagte sie.
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09.07.2009, 09.38 Uhr |
| Flughafen Nürnberg saniert Startbahn |
Nürnberg (dpa/lby) - Die Start- und Landebahn des Flughafens Nürnberg wird umfassend saniert. Die Passagiere sollen davon aber kaum etwas merken, wie Airport-Sprecher Reto Manitz am Donnerstag versicherte: «Es wird keine Komplettsperrung geben, und es werden keine Flüge gestrichen.» Die Arbeiten sollen deshalb überwiegend nachts stattfinden und über mehrere Jahre verteilt werden. Bis zum Jahr 2015 soll die 2700 Meter lange und 45 Meter breite Bahn erneuert und mit moderner Technik ausgestattet sein. Der erste Bauabschnitt beginnt bereits in diesen Tagen.
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